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Qualifizierung von Operationsräumen nach DIN 1946-4

OP-Raum Qualifizierung

Patientensicherheit ist messbar

Die Qualifizierung von Operationsräumen dient dem Nachweis der lüftungstechnischen und hygienischen Leistungsfähigkeit eines OP-Raums und unterstützt Betreiber bei der Erfüllung gesetzlicher, normativer und hygienischer Anforderungen.


UNSERE EXPERTISE

Wir führen die Qualifizierung von Operationsräumen der Raumklassen 1, 1a und 1b gemäß DIN 1946-4 durch und dokumentieren die Ergebnisse in einem ausführlichen Prüfbericht. Unsere Berichte sind nachvollziehbar, normkonform und für Audits, Zertifizierungen sowie behördliche Begehungen aufbereitet.

Werden Abweichungen oder Auffälligkeiten festgestellt, unterstützen wir Sie bei der fachlichen Bewertung der Ergebnisse sowie bei der Ableitung geeigneter Maßnahmen.


Prüfumfang nach Raumklassen


Raumklasse Ia

(Turbulenzarme Verdrängungsströmung)

Requalifizierung von OP-Räumen der Raumklasse Ia gemäß DIN 1946-4:2008 und DIN 1946-4:2018.

  • Filterlecktest der Schwebstofffilter
  • Strömungs- & Temperaturprofil
  • Behaglichkeitsmessungen
  • Visuelle Vorprüfung mittels Prüfnebel
  • Überprüfung der Strömungsrichtungen
  • Ausführlicher Prüfbericht

Raumklasse Ib

(Turbulente Verdünnungsströmung)

Erst- und Requalifizierung von OP-Räumen der Raumklasse Ib gemäß DIN 1946-4:2008 und DIN 1946-4:2018.

  • Filterlecktest der Schwebstofffilter
  • Partikelkonzentration des Basispegels
  • Erholzeitmessung
  • Überprüfung der Strömungsrichtungen
  • Ausführlicher Prüfbericht

Raumklasse I

(Turbulenzarme Verdrängungsströmung oder Mischströmung)

Individuelle Prüfkonzepte für die hygienische und lüftungstechnische Qualifizierung gemäß DIN 1946-4:1999, angepasst an das jeweilige Luftführungssystem.

  • Luftkeimzahlbestimmungen
  • Partikelmessungen
  • Strömungs- & Temperaturprofil
  • Überprüfung der Strömungsrichtungen
  • Bei Bedarf: Orientierende Erholzeitmessung
  • Ausführlicher Prüfbericht

Wann ist eine Prüfung fällig?

Raumklasse 1a und 1b


Abhängig von der Raumklasse und dem Baujahr des OP-Raums sowie den Standzeiten der eingesetzten HEPA-Filter.

Raumklasse 1


Alle 12 Monate


Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie einige häufig gestellte Fragen zum Thema Raumklassen und OP-Raum-Qualifizierung.

Die DIN 1946-4 gilt für Planung, Bau, Abnahme und Betrieb raumlufttechnischer Anlagen (RLT-Anlagen) in Gebäuden und Räumen des Gesundheitswesens, in denen medizinische Untersuchungen, Behandlungen und Eingriffe an Personen vorgenommen werden.

Dazu zählen beispielsweise Krankenhäuser, Tageskliniken, ambulante Operationseinrichtungen, Eingriffsräume in Arztpraxen, Dialysezentren und Aufbereitungseinheiten für Medizinprodukte.

Heute sind insbesondere die Fassungen der DIN 1946-4 aus den Jahren 2018, 2008 und 1999 von Bedeutung.

Grundsätzlich ist die Fassung der DIN 1946-4 maßgeblich, nach der Ihre RLT-Anlage und Ihre OP-Räume geplant, gebaut und abgenommen wurden.

Die DIN 1946-4 unterscheidet grundsätzlich zwischen den Raumklassen I und II. Seit der Fassung aus dem Jahr 2008 wird die Raumklasse I zusätzlich in die Raumklassen Ia und Ib unterteilt.

Bei einem OP-Raum der Raumklasse Ia handelt es sich um eine bauliche Raumeinheit mit einem zentralen Schutzbereich und einer vertikal ausgerichteten turbulenzarmen Verdrängungsströmung (TAV). Im Schutzbereich wird dabei ein über 300-facher Luftwechsel pro Stunde (1/h) erreicht.

Bei einem OP-Raum der Raumklasse Ib handelt es sich hingegen um eine bauliche Raumeinheit mit turbulenter Verdünnungsströmung (TVS). Hier wird die Zuluft für einen etwa 20- bis 25-fachen Luftwechsel pro Stunde (1/h) eingebracht.

Steht Ihre Qualifizierung an?

Wir planen Ihre Qualifizierung termingerecht und mit minimaler Störung Ihres OP-Betriebs. Kontaktieren Sie uns für ein individuelles Angebot.

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