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Leckprüfung am eingebauten Filtersystem "Filterlecktest" nach DIN EN ISO 14644-3

Prüfung Filtersytem

Wussten Sie schon?

Nicht nur in Operationsräumen und Rüstzonen der Raumklassen Ia und Ib, sondern auch in Sterilgutlagerräumen sowie Behandlungsräumen der Isolierkrankenpflege müssen endständig eingebaute Schwebstofffilter (HEPA-Filter der Klassen H13 oder H14) regelmäßig auf Dichtsitz- und Leckagefreiheit geprüft werden. Die DIN 1946-4 schreibt diese Prüfung vor und verweist für deren Durchführung auf die DIN EN ISO 14644-3. 

Ziel der Prüfung ist der Nachweis des ordnungsgemäßen Einbaus des Filtersystems bzw. die Bestätigung, dass während des Betriebs keine Leckagen entstanden sind. Dabei handelt es sich um eine messtechnische Überprüfung des eingebauten Filtersystems, mit der kleinste Leckagen sowie Beschädigungen des Filtermediums und der Rahmendichtung erkannt werden können.


UNSERE EXPERTISE

Als vom Lieferanten und Errichter unabhängige Prüfstelle führen wir die Leckprüfung am eingebauten Filtersystem fachgerecht und normkonform durch.

Alle Prüfergebnisse werden nachvollziehbar dokumentiert und in einem ausführlichen Prüfbericht festgehalten.


Prüfung der Filterintegrität

Verfahren

Lokalisierung kleinster Undichtigkeiten am Filtermedium und am Dichtsitz durch Aerosolbeaufschlagung und Partikelkonzentrationsmessung mittels modernster Messtechnik nach DIN EN ISO 14644-3.

Nachweis

Sicherung der Luftqualität durch den Nachweis eines leckagefreien Filtersystems im Betriebszustand.

Prüfbericht

Detaillierte Dokumentation aller Messergebnisse für Ihre Qualitätssicherung, Audits oder behördliche Begehungen.

Wann ist eine Prüfung fällig?

DIN 1946-4: 2008

Alle 36 Monate


DIN 1946-4: 2018
Alle 24 Monate

Filterstandzeit > 6 Jahre

Alle 12 Monate

Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie einige häufig gestellte Fragen zum Thema Filterintegritätstest von Schwebstofffiltern.

Die DIN 1946-4 schreibt den Filterlecktest, auch als Leckprüfung am eingebauten Filtersystem oder Filterintegritätstest bezeichnet, vor und legt den entsprechenden Prüfzyklus fest. Für die Durchführung des Filterlecktests verweist die DIN 1946-4 auf die DIN EN ISO 14644-3 („Reinräume und zugehörige Reinraumbereiche – Teil 3: Prüfverfahren“).

In der DIN EN ISO 14644-3 werden unter anderem die einzusetzenden Messgeräte sowie der genaue Ablauf der Prüfung beschrieben. Ergänzende Informationen und Hinweise zu den Prüfverfahren finden sich außerdem in der VDI 2083 Blatt 3.

Diese Prüfung dient zum Nachweis des korrekten Einbaus des Filtersystems bzw. der Bestätigung, dass während des Betriebs keine Leckagen entstanden sind.

Bei dieser Prüfung handelt es sich um eine Messung des eingebauten Filtersystems zum Auffinden kleiner Leckagen und anderer Beschädigungen des Filtermediums und der Rahmendichtung.

Zur Durchführung des Filterlecktests wird auf der Rohluftseite des zu prüfenden Filters ein Prüfaerosol aufgegeben. Als Prüfaerosol kommt DEHS (Di-Ethyl-Hexyl-Sebacat) zum Einsatz. Dabei wird auf eine homogene Durchmischung des Prüfaerosols im Zuluftstrom geachtet.

Anschließend wird die reinluftseitige Filterfläche einschließlich des Halterahmens und der Dichtungen kontinuierlich mit einer geeigneten Messsonde abgetastet. Dabei wird überprüft, ob lokal erhöhte Aerosolkonzentrationen auftreten, die auf Leckagen, Beschädigungen des Filtermediums oder Undichtigkeiten im Bereich der Dichtungen hinweisen.

Die Durchführung und Bewertung der Prüfung erfolgt nach den entsprechenden normativen Vorgaben, insbesondere der DIN EN ISO 14644-3.

Zur Durchführung der Leckprüfung werden ein Aerosolgenerator, ein Verdünnungssystem sowie ein Streulicht-Einzelpartikelzähler (LSAPC) eingesetzt, die den Anforderungen der DIN EN ISO 14644-3:2020-08, Anhang C, entsprechen. Das Verdünnungssystem dient dazu, den zulässigen Konzentrationsbereich des Partikelzählers einzuhalten und Koinzidenzfehler zu vermeiden.

Ja. Alle in unserem Unternehmen eingesetzten Messgeräte werden in regelmäßigen Abständen durch spezialisierte Kalibrierlabore kalibriert. Dadurch stellen wir sicher, dass unsere Messungen zuverlässig und nachvollziehbar durchgeführt werden.

Die aktuellen Kalibrierzertifikate der eingesetzten Messgeräte werden unseren Prüfberichten als Nachweis beigefügt.

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