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Hygieneinspektion Sekundärluftkühlgerät nach VDI 6022


Sekundärluftkühlgerät

Wussten Sie schon?

Laut der DGKH-Leitlinie „Hygiene-Empfehlungen zu dezentralen Sekundärluftkühlgeräten (Umluftkühlgeräten)“ können dezentrale RLT-Geräte aus krankenhaushygienischer Sicht hygienische Risiken darstellen.

In schlecht konstruierten und gewarteten Sekundärluftkühlgeräten kann der Verbleib von Kondensatwasser, z.B. in Kondensatwannen, zur Vermehrung von Bakterien und Pilzen im Geräteinneren und damit zu einer erhöhten Belastung der Zuluft und im Weiteren auch der Raumluft mit Mikroorganismen und Toxinen führen.

Laut VDI 6022 sind nicht nur für zentrale, sondern auch für dezentrale Anlagen (also z.B. Sekundärluftkühlgeräte) regelmäßige Hygieneinspektionen durchzuführen. Neben den Anforderungen der VDI 6022 gelten speziell für das Gesundheitswesen auch die Anforderungen der DIN 1946-4.


UNSERE EXPERTISE

Als spezialisierter Dienstleister führen wir Hygieneinspektionen gemäß VDI 6022 Blatt 1 durch und dokumentieren die Ergebnisse in einem ausführlichen Prüfbericht. Unsere Mitarbeiter verfügen über die Qualifikation der Kategorie A nach VDI 6022.


Prüfumfang nach VDI 6022

Sichtprüfung

Sichtprüfung auf Hygienemängel

Mikrobiologische Untersuchung

  • Luftkeimzahlbestimmungen mit zusätzlicher Schimmelpilzdifferenzierung
  • Analyse der mikrobiologischen Proben durch ein akkreditiertes Prüflabor

Dokumentation

  • Ausführlicher Prüfbericht
  • Fachliche Bewertung der Untersuchungsergebnisse
  • Empfehlungen zur Mängelbeseitigung und Optimierung hygienischer Zustände

Wann ist eine Prüfung fällig?

Geräte ohne Befeuchtung

Alle 36 Monate

Geräte mit Befeuchtung

Alle 24 Monate

Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie einige häufig gestellte Fragen zum Thema Hygieneinspektion an Sekundärluftkühlgeräten.

Dezentrale Sekundärluftkühlgeräte haben vor allem den Vorteil, dass sie einzelne Räume bedarfsgerecht kühlen können, ohne dass dafür große Luftmengen über eine zentrale RLT-Anlage transportiert werden müssen. Zudem haben sie gegenüber einer zentralen RLT-Anlage den Vorteil, dass sie vergleichsweise einfach nachgerüstet werden können. Ihre Installation und ihr Betrieb erfordern wesentlich geringere Baumaßnahmen im Vergleich zum Umbau oder Neubau einer zentralen RLT-Anlage. Solche Geräte werden im Gesundheitswesen häufig dort installiert, wo Sonneneinstrahlung zu unangenehmen Raumtemperaturen führt oder wo über längere Zeit Geräte mit hoher Wärmeabgabe betrieben werden (z. B. in der Radiologie).

Da warme Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann als kalte, kann es bei der Abkühlung der Luft zur Bildung von Kondensat kommen. Laut der Leitlinie der DGKH „Hygiene-Empfehlungen zu dezentralen Sekundärluftkühlgeräten“ kann in schlecht konstruierten oder unzureichend gewarteten Sekundärluftkühlgeräten der Verbleib von Kondensatwasser (z. B. in Kondensatwannen) zur Vermehrung von Bakterien und Pilzen im Geräteinneren und damit zu einer erhöhten Belastung der Zuluft und in der Folge auch der Raumluft mit Mikroorganismen und Toxinen führen.

Regelmäßige Hygieneinspektionen und Hygieneanforderungen an dezentrale Sekundärluftkühlgeräte sind in der VDI 6022 Blatt 1 formuliert. Für dezentrale RLT-Anlagen und -Geräte sind ergänzend die Besonderheiten gemäß VDI/ÖFR 6022 Blatt 1.1 zu berücksichtigen. Speziell für Räume im Gesundheitswesen gelten darüber hinaus die Anforderungen der DIN 1946-4. Zudem gibt es von der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) die Leitlinie „Hygiene-Empfehlungen zu dezentralen Sekundärluftkühlgeräten (Umluftkühlgeräte)“.

Haben Sie Ihre dezentralen Geräte im Blick?

Vermeiden Sie hygienische Risiken und sichern Sie die Luftqualität in Ihren Räumen. Wir unterstützen Sie dabei.

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